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Tierpfleger/-in

Wir suchen ab sofort eine Tierpflegerin/ einen Tierpfleger in Vollzeit mit abgeschlossener Berufsausbildung als Tierpfleger für die Betreuung unserer Katzen und Hunde in der Tierpension.

Sie sollten körperlich topfit sein, da es sich um eine anstrengende Arbeit handelt. Sie müssen verantwortungsbewusst im Umgang mit Mensch und Tier, kommunikativ und gewissenhaft sein.

Absolute Tierliebe wie auch berufliche Erfahrung im Umgang mit Kleintieren (Hund, Katze) sowie der Umgang mit Computer, Internet und E-Mail-Programmen gehören zu den Grundvoraussetzungen.

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Welthundetag

Geschrieben von Dr. Mathias Ehrlich am in Hunde, Tagesgeschäft

Ein dreifaches Wuff auf den Welthundetag

Denkmal einer Blindenanstalt - Frau und HundAm Welthundetag soll daran erinnert werden, welche – oft lebenswichtigen – Aufgaben Hunde für die Menschen erfüllen – und das auf der ganzen Welt.
Es gibt viele internationale Welttage, sinnvolle und weniger sinnvolle sind darunter. So lässt sich darüber streiten, ob die Menschheit einen Welttag der Jogginghose (21. Januar) oder einen Tag der Schwertschlucker (23. Februar) braucht, zumal, wenn Schwertschlucker und Tiefkühlkost sich dieses Datum auch noch teilen müssen.

Für Hundefreunde ist auf jeden Fall der 10. Oktober ein ganz besonderer Tag. Dann ist Welthundetag. Den dürfen sich nicht nur Hundehalter im Kalender rot anstreichen. An diesem Tag soll daran erinnert werden, welche Leistungen Hunde für uns Menschen erbringen. Sie sind meist unsere treuesten Begleiter und Familienmitglieder. Keiner freut sich in der Familie immer wieder so, wenn ich Heim komme, wie mein Hund – und wenn ich nur Zeitung holen war. Nur um 5:00 Uhr morgens aufstehen – das mag mein Hund nicht. Niemand, der jemals mit einem Hund zusammengelebt hat möchte ihn missen. Der Vierläufer, wie die Jäger ihren Begleiter nennen, gehört zum Menschen.

Hunde als Helfer

Sie spüren Verschüttete auf, begleiten Blinde, warnen Diabetiker, diagnostizieren Frühstadien von Tumoren, sorgen bei der Polizei für unsere Sicherheit oder kommen Drogendealern und Sprengstoff auf die Spur. Für Kinder sind sie oft die liebsten Spielgefährten, für viele Menschen die besten Freunde, für manchen sogar Therapeut.

Weil Hunde aber so gut zu uns sind, sollten wir auch gut zu ihnen sein. Hundehalter sind verantwortlich dafür, ihren Tieren ein artgerechtes Leben zu ermöglichen – mit viel Auslauf, gesundem Futter und ausreichender Zuwendung. In die Verantwortlichkeit des Halters fällt natürlich auch die Gesundheitsvorsorge. Mit den erforderlichen Impfungen, mit regelmäßigen Wurmkuren, der Floh- und Zeckenprohylaxe , sowie den Altersvorsorgeuntersuchungen ab dem siebten Lebensjahr bleiben die vierbeinigen Hausgenossen länger gesund und munter. Und auch wenn sich Erkrankungen nicht immer ausschließen lassen, für nahezu jede Krankheit gibt es heute moderne Therapien, die betroffenen Hunden das Leben spürbar erleichtern, ja sogar verlängern können. Zunehmend diagnostizieren Tierärzte auch altersbedingte Krankheiten. Die Arthrose gehört dazu, chronische Nierenerkrankungen, Herzerkrankungen oder Diabetes. Regelmäßige Tierarztbesuche und die Linderung von Alterserscheinungen mit Medikamenten spielen in dieser Lebensphase eine besondere Rolle. Darauf sollten Hundehalter achten.

Nicht jeder Hund kann ein Lebensretter sein, die notwendige Fürsorge hat er aber immer verdient. Der Welthundetag ist der richtige Tag, um daran zu denken.

Fotos: © biglama - Fotolia.com © florena15 - Fotolia.com

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Dr. Mathias Ehrlich

Dr. Mathias Ehrlich, geboren 1969 in Dresden. Studium in Berlin bis 1996. Tierarzt in Dresden-Langebrück seit 1996. Promotion 2010 in Leipzig.

Kommentare (2)

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    Doris Schöder

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    Ja, Hunde sind eine Bereicherung! Leider sehen das allzu viele Menschen nicht so. Mag sein, dass durch fehelnde positive Erfahrungen die Angst regiert.
    Meine ausdrückliche Leseempfehlung an jedes Hunde liebende Frauchen oder Herrchen: „Inside of a dog/What Dogs see, smell and know“ von Alexandra Horowitz (ISBN: 978-1-4165-8343-1)
    Leider nur in Englisch. Ich hoffe, dass es noch ins Deutsche übersetzt wird.
    Hier geht es darum, wie Hunde ticken – jeder in seiner Individualität – , dass sie nur noch sehr wenig mit Wölfen zu tun haben und sich unglaublich auf Menschen eingestellt haben. Ich finde sehr, dass das Buch eine große Hilfe ist, Hunde besser zu verstehen. Und interessant geschrieben, mit kleinen Anekdoten über den eigenen Hund „Pumpernickel“ der Autorin (sie lehrt Psychology an der Columbia University) und über verschiedene wissenschaftliche Untersuchungen ist es auch.
    Also, für alle, die sich die Mühe machen wollen, dieses Buch in Englisch zu lesen: Los geht es!

    Doris Schröder

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    HAGEDISE

    |

    Gestatten Sie mir, dazu auch etwas zu äußern – genauer gesagt, möchte ich Ihnen allen zwei kleine Geschichten erzählen.

    Als ich ein Kind war, wünschte ich mir nichts in der Welt so sehnlich, als einen eigenen Hund. Den ich schließlich, nach einem mehrwöchigen Hungerstreik meinerseits, von meinen wahrhaft alles andere als hundeaffinen Eltern bekam. Doch meine Eltern mußten diesen Sprung über ihre eigenen Schatten nie bereuen! Und für mich begann eine wunderbare Zeit – denn mit diesem starken, wachsamen, wehrhaften und treuen Begleiter an meiner Seite konnte ich mich aufmachen, die Welt zu erkunden. Ich fühlte mich stets sicher und beschützt – und habe mich so in Gegenden und an Orte herangewagt, die ich sonst nie auch nur zu betrachten gewagt hätte. So aber konnte ich mich frei, aber behütet fühlen, und meiner Neugierde und Unternehmungslust lag nichts mehr im Wege. Und, was daran besonders schön war, meine Eltern ließen mich auch gewähren. Konnten sie sich doch darauf verlassen, daß dieses treue starke Herz an der Seite ihres Kindes für die gebotene Sicherheit sorgen würde. Ja, und meine Eltern wiederum konnten sich darauf verlassen, daß ich pünktlich zum Abendbrot erschiene – denn um nichts in der Welt hätte ich meinem ritterlichen Begleiter sein ihm zustehendes Abendmahl verwehrt! Und so war es für uns alle eine wunderbare, erfüllende und bereichernde Zeit. Für die ich meinen Eltern noch immer unendlich und aus ganzem Herzen dankbar bin.
    Jahrzehnte später geriet ich durch eine Abfolge reizender kleiner Zufälligkeiten wieder in den Besitz eines Hundes. Ich war anfangs gar nicht so begeistert; hatte ich doch diese wundervolle Zeit mit meinem ersten Hund noch in guter Erinnerung und fest geglaubt, dies wäre nicht mehr zu überbieten. Aber – wie hatte ich mich da getäuscht! Dieser Hund nun übertraf einfach alles, was ich mir bisher hatte vorstellen können. Er war mir ein wahres Wunder, ein Sesam-öffne-Dich, ein Geschenk Gottes! Hätte ich es nicht selbst erlebt, ich hätte es nie für möglich gehalten, welcher Sensibilität, Zärtlichkeit, Empathie, aber auch, welch wacher Intelligenz, welch hintergründigen Humores, welch tiefgegründeten Gefühls für Würde, Anstand und Respekt ein Hund fähig ist! Es war einfach unbeschreiblich; und diese Zeit damals erscheint mir noch heute (fast) als die glücklichste meines Lebens. Umso schmerzlicher wurde es dann für mich, als die Zeit zum Abschiednehmen kam. Mein Hund und ich, wir haben es uns damit wahrlich auch nicht leicht gemacht. Genauer gesagt, wir haben uns sehr gequält. Es war eine bittere Zeit; und wenn ich heute, selbst mit dem Abstand der Jahre, daran denke, so befällt mich doch immer wieder eine sehr schmerzvolle, tiefe Traurigkeit. Denn es wird mir das im Alltagsleben mittlerweilen gut Verdrängte für Augenblicke wieder grausam bewußt: daß ich diesen meinen wundervollen Schatz auf das Bitterlichste vermisse……
    Anmerken möchte ich aber, daß ich, gerade, was das Abschiednehmen vom geliebten Vierbeiner angeht, mich heute mit weit weniger Bedenken trage als noch vor Jahren. Es ist heute um so vieles besser – der hochentwickelte Stand von Medizintechnik und Medizinethik, eine fortgeschrittene Palliativmedizin, dazu das Wissen um einen engagierten, fachkundigen und versierten Tiermediziner, der bereit ist, einem mit Rat und Tat und Hilfe zur Seite zu stehen – alles das sollte einem die Furcht auch vor dem Letzten, Unvermeidlichen…. ganz gut zu nehmen in der Lage sein.

    Also, nun mein Rat: Eltern, deren Kind sich ernsthaft einen eigenen Hund wünscht, sollten umgehend einen solchen anschaffen! Es ist das Beste, was sie für ihren Sprößling tun können! Und das Kind wird es seinen Eltern noch in späteren Jahren und stets auf das Allerherzlichste zu danken wissen…… (Ach, und – übrigens, Studien haben ergeben, daß Schulkinder, die einen eigenen Hund bekommen, sich binnen Halbjahresfrist um durchschnittlich einen Notengrad in den schulischen Leistungen -insbesondere, was die naturwissenschaftlichen Fächer angeht- verbessern. Sofern der Hund während der Hausaufgabenzeit im Kinderzimmer anwesend sein darf…..)

    Allen anderen Hundefreunden und -haltern wünsche ich weiterhin eine gute, eine glückliche Zeit. Genießen Sie das Leben mit dem vierbeinigen Schatz an Ihrer Seite, machen Sie das Beste daraus! Und machen Sie aus jedem Tag, den Sie mit Ihrem Hund verbringen dürfen, Ihren persönlichen Welthundetag!!!

    Herzlich
    H.

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