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Tierpfleger/-in

Wir suchen ab sofort eine Tierpflegerin/ einen Tierpfleger in Vollzeit mit abgeschlossener Berufsausbildung als Tierpfleger für die Betreuung unserer Katzen und Hunde in der Tierpension.

Sie sollten körperlich topfit sein, da es sich um eine anstrengende Arbeit handelt. Sie müssen verantwortungsbewusst im Umgang mit Mensch und Tier, kommunikativ und gewissenhaft sein.

Absolute Tierliebe wie auch berufliche Erfahrung im Umgang mit Kleintieren (Hund, Katze) sowie der Umgang mit Computer, Internet und E-Mail-Programmen gehören zu den Grundvoraussetzungen.

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Wunden – mal anders

Geschrieben von Dr. Mathias Ehrlich am in Hunde, Katzen, Krankheiten

Wunden

Ja – Wunden, Verletzungen, Prellungen, Zerrungen, Risse, Schmisse etc.pp. Davon gibt es wirklich viele. Bezugnehmen möchte ich auf die doch wirklich sehr ausgekügelte und ausführliche Fragestellung der H. im Kommentar zum letzten Beitrag welchen Sie, geschätzte Leser, gern HIER noch einmal nachlesen können. Ich möchte hier kein riesengroßes Referat halten, aber ein Hund ist nun mal kein kleiner Mensch mit Fell, eine Katze kein kleiner Hund und so weiter, genau so wie die meisten Menschen eben keine Rindviecher sind und auch nicht wie solche behandelt werden wollen… 🙂

Gerade wenn es um die Säuberung von verschmutzten Wunden geht muss man vorsichtig sein. Selbst beim Menschen gibt es mittlerweile Befürworter und Gegner der Anwendung dieser doch so wunderbar funktionierenden alkoholischen Jodlösung. Aber es gibt mittlerweile eine Vielzahl von Alternativen, welche deutlich weniger gewebereizend und auch geringer organschädigend sind, was gerade unseren Katzen zu  Gute kommt. Somit kann man auf  Jodlösungen vor allem bei tiefen Wunden gut verzichten.  Zu favorisieren sind hier Lösungen auf Polyhexanidbasis, wie zum Beispiel Octenisept.  Polyhexanid ist ein Antiseptikum zur Wundbehandlung. In Orthopädie und Unfallchirurgie gilt es als das am häufigsten eingesetzte Präparat. Auch wird es bei schlecht heilenden, chronischen Wunden sowie für Lavagen eingesetzt. Dieser Wirkstoff wirkt physikalisch und damit ist die Entwicklung von Resistenzen nahezu ausgeschlossen. Frische Schnitt-, Riss- und Bisswunden sollten unverzüglich gereinigt und sauber abgedeckt werden. Anschließend obliegt es natürlich dem Tierhalter ob er es für nötig hält die Verletzung einem Tierarzt vorzustellen. Sollte die Wunde so tief erscheinen dass sie chirurgisch verschlossen werden sollte, so muss das innerhalb der ersten maximal 6 Stunden erfolgen. Danach wird ein Wundverschluss schwierig bis unmöglich und eine schnelle Heilung nahezu ausgeschlossen.
In der Hoffnung wenigstens ein bisschen geholfen zu haben, verbleibe ich mit herzlichen Grüßen Ihr
Dr. Mathias Ehrlich


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Dr. Mathias Ehrlich

Dr. Mathias Ehrlich, geboren 1969 in Dresden. Studium in Berlin bis 1996. Tierarzt in Dresden-Langebrück seit 1996. Promotion 2010 in Leipzig.

Kommentare (7)

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    Nathalie

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    Durch Fellwechsel entstehen keine kehlan Stellen.Und rausrupfen ist an diesen Stellen auch unwahrscheinlich, wenn fcberhaupt, dann Bauch und Flanke (dort rupfen z.B. Kaninchen Nistmaterial bei Schwangerschaft), aber HAmster rupfen sich eigentlich nicht.Es handelt sich wahrscheinlich um Parasiten wie Milben oder um einen Pilz.Diese verteilen sich meist an diesen Stellen, da die Sporen/Parasiten anfangs auf den Pfoten lagern und durch das Putzen dann an diese Stellen gelangen.Es ist dringend eine Behandlung durch einen Tierarzt nf6tig!

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    Helix P.

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    …Nur die Kamillentee-Frage schwebt da noch -unbeantwortet- im Raum….

    findet

    ein Jagdfreund.

    P.S. Wie geht’s dem Luchs?

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      Dr. Mathias Ehrlich

      |

      Der schleicht in Moritzburg ums Gehege und sehnt sich nach einem Weibchen, wird wohl wieder ins Geschehen einsteigen

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        Helix P.

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        Fein! Sie kriegen ihn! Da bin ich sicher! Waidmann’s Heil!

        Helix P.

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          HAGEDISE

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          Ja, ja, da hat man nun in Moritzburg selbst den „lupus intra muros“… aber, wie wußte (und sagte auch) schon vor über 2000 Jahren HORAZ… „intra muros peccatur et extra“. Nur der arme Luchs hat (…damit/dabei/deswegen…) irgendwie kein Glück, scheint mir. Weder drinnen, noch draußen. Und das bei diesem Wetter! Also, langsam tut er mir ja aufrichtig leid. Kann man denn wirklich gar nichts für ihn tun… hm???… außer, ihm wärmstens ganz ganz viel Glück und maximal nachhaltigen Erfolg zu wünschen?!?
          Ich mach‘ das jetzt mal, probier’s einfach – und wir werden sehen, ob’s was hilft!

          Uns allen wünsche ich noch eine schöne Woche und, ganz klar: viel mehr Wärme!!!

          Herzlichst wie immer
          Ihre
          H.

          ***

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    Ein aufrichtiger Jod-Freund

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    …ist jetzt wirklich sehr sehr traurig.

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      Ein aufrichtiger Jod-Freund

      |

      …und bleibt’s auch.
      Sorry.

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