Wie es weiter geht..in der Tierarztpraxis Langebrück
ZUKUNFT
Das ereignisreiche Jahr 2012 ist zu Ende. Das ist ein Zeitpunkt, um das Vergangene Revue passieren zu lassen und in die Zukunft zu schauen. Was bringt uns das neue Jahr?
Setzt sich einfach nur alles fort? Was wird es Neues geben? Politische Enstscheidungen werden uns vor einige Überraschungen stellen. Wahlversprechen werden wie immer nicht gehalten werden. Zum Glück gibt es vor diesem Wahljahr schon jetzt einige Politiker die zugeben, dass sie ihre Versprechungen nicht einhalten können und werden. Wir alle haben mit Entsetzen zur Kenntnis genommen, dass das Tierschutzgesetzt keine Novellierungen zugesprochen bekommen hat, Qualzüchtungen weiter erlaubt sind und artgerechte Tierhaltung sowie schmerzfreie Kennzeichnung bei Pferden und schmerzfreie Kastration bei Ferkeln in weite Ferne gerückt sind, der Pferde- und Fleischlobby sei Dank.



Abschied nehmen! Sich bewusst von etwas trennen was man liebt, schätzt, dem man vertraut… Täglich gehört es zu meiner Arbeit – der Arbeit nahezu aller praktizierenden Tierärzte – ein geliebtes Haustier einzuschläfern oder wie es in der Fachsprache heißt, zu euthanasieren. Doch was heißt eigentlich Euthanasie. Im medizinischen Sprachgebrauch ist die Euthanasie die Erleichterung des Sterbens sowie die bewusste Herbeiführung des Todes. Im nationalsozialistischen Deutschland wurde der Begriff der Euthanasie auch für die Ermordung von Kindern, kranken Menschen und Häftlingen benutzt und hat daher bei vielen Menschen einen fürchterlichen, einen schrecklichen Beigeschmack. Dabei hat die Bedeutung des Wortes Euthanasie, abgeleitet vom griechischen euthanasia (εὐθανασία) doch eigentlich keinen schlechten Beigeschmack, heißt es doch wörtlich übersetzt schöner Tod oder guter Tod.