Wie es weiter geht..in der Tierarztpraxis Langebrück

Geschrieben von Dr. Mathias Ehrlich am in Tagesgeschäft

ZUKUNFT

Das ereignisreiche Jahr 2012 ist zu Ende. Das ist ein Zeitpunkt, um das Vergangene Revue passieren zu lassen und in die Zukunft zu schauen. Was bringt uns das neue Jahr?

Setzt sich einfach nur alles fort? Was wird es Neues geben? Politische Enstscheidungen werden uns vor einige Überraschungen stellen. Wahlversprechen werden wie immer nicht gehalten werden. Zum Glück gibt es vor diesem Wahljahr schon jetzt einige Politiker die zugeben, dass sie ihre Versprechungen nicht einhalten können und werden. Wir alle haben mit Entsetzen zur Kenntnis genommen, dass das Tierschutzgesetzt keine Novellierungen zugesprochen bekommen hat, Qualzüchtungen weiter erlaubt sind und artgerechte Tierhaltung sowie schmerzfreie Kennzeichnung bei Pferden und schmerzfreie Kastration bei Ferkeln in weite Ferne gerückt sind, der Pferde- und Fleischlobby sei Dank.

Martenstein und Unübliche Glückwünsche

Geschrieben von Dr. Mathias Ehrlich am in Tagesgeschäft, Uncategorized

Liebe Tierfreunde, Leserinnen und Leser,

MISTELN, STECHPALMEN & CO

Das Haus mit Mistelzweigen, Stechpalmen und Efeuranken zu dekorieren ist ein uralter Brauch aus vorchristlicher Zeit. Der Weihnachtsbaum ist im Vergleich dazu ein Newcomer: Im 18. Jh gewann er in Deutscland an Popularität. Nach England kam er erst im 19. jh. durch Prinz Albert, den deutschen ehemann queen victorias. Die Symbolik hinter den Bräuchen ist vergleichbar – das satte Grün soll uns daran erinnern, dass sich die Natur nach dem langen Winter wieder regenerieren wird. Außerdem sollen Stechpalmen Vergiftungen entgegen wirken und Warzen vertreiben. Wfeu markiert Grenzen und soll Gebäude schützen. Und immergrüne Zweige, die im Winter Früchte tragen, symbolisieren Fruchtbarkeit – das gilt besonders für die Mistel. Sie wächst auf Bäümen und im Winter springen die grünen Büschel zwischen den kahlen Ästen besonders ins Auge. Im Haus hängen Sie zumeist über Türöffnungen und wer darunter steht, wird geküsst.

NEWSLETTER

immer wieder gibt es Neuigkeiten. Ich bin dabei einen Newsletter mit Neuigkeiten , Erinnerungen, Wichtigem in Kurzform an interessierte Tierhalter und Kunden, sowie jedweden anderen Tierfreund zu versenden. Verpassen Sie keinen Blogbeitrag und keinen neuen Artikel im Wissenswerten der Praxishomepage. Tragen Sie sich ein und Sie sind informiert.

Weiter gehts…mit Interessantem vom Tierarzt!

Geschrieben von Dr. Mathias Ehrlich am in Hunde, Katzen, Tagesgeschäft

 

Sehr geehrte Leserschaft,

natürlich war mein letzter Beitrag auf dieser Seite kein rigoros kategorischer Imperativ, wie es in einem Kommentar so schön gesagt wurde. Auf gar keinen Fall möchte ich meine hoch geschätzte Leserschaft verabschieden, sondern Ihr weiterhin mit Rat, Tat und Lesestoff zur Verfügung stehen. Außerdem hat ja der letzte Artikel anscheinend eine ganze Menge Fragen aufgeworfen, welchen ich mich nach bestem Wissen und Gewissen stellen möchte.

Vielleicht vorweg gesagt: Tierärzte sind die einzigen Mediziner, welche in ihrer Ausbildung keinen Funken psychologischer Schulung mitbekommen. Wir sind Autodidakten und Gefühlsmenschen. Zumindest meine Person hört bei vielen Fragestellungen, die Tod und Sterben betreffen oder die Frage nach dem Gefühl der Tiere im Verlauf einer Krankheit, auf seine eigene innere Stimme.

Gibt es dabei überhaupt „Richtig“ und „Falsch“?? Rein philosophisch betrachtet gibt es keine absolute, objektive Wahrheit, wichtig ist die glaubhafte, beweisende, überzeugende Darstellung eines Sachverhaltes. Daraus, und nur daraus ergibt sich meine Überzeugung, dass unsere pelzigen Hausgenossen, geliebten Vierbeiner ein Vielfaches von dem mitbekommen, als das was wir nur erahnen können. 

Abschied

Geschrieben von Dr. Mathias Ehrlich am in Hunde, Katzen, Tagesgeschäft

Wenn es heißt Abschied zu nehmen…

Liebe Leserinnen und Leser,

Tierarzt Dresden: Abschied nehmen vom tierischen FreundAbschied nehmen! Sich bewusst von etwas trennen was man liebt, schätzt, dem man vertraut… Täglich gehört es zu meiner Arbeit – der Arbeit nahezu aller praktizierenden Tierärzte – ein geliebtes Haustier einzuschläfern oder wie es in der Fachsprache heißt, zu euthanasieren. Doch was heißt eigentlich Euthanasie. Im medizinischen Sprachgebrauch ist die Euthanasie die Erleichterung des Sterbens sowie die bewusste Herbeiführung des Todes. Im nationalsozialistischen Deutschland wurde der Begriff der Euthanasie auch für die Ermordung von Kindern, kranken Menschen und Häftlingen benutzt und hat daher bei vielen Menschen einen fürchterlichen, einen schrecklichen Beigeschmack. Dabei hat die Bedeutung des Wortes Euthanasie, abgeleitet vom griechischen euthanasia (εὐθανασία) doch eigentlich keinen schlechten Beigeschmack, heißt es doch wörtlich übersetzt schöner Tod oder guter Tod.

Nun stellen sich doch aber für viele Tierfreunde (sicherlich auch Nicht-Tierliebhaber) die Fragen: Warum muß ich mein Tier einschläfern lassen? Wie geht das vor sich? Was empfindet das Tier dabei? Wer darf das durchführen? Was geschieht mit meinem Tier danach? Manch einer fragt sich vielleicht auch: Was empfindet der Tierarzt, wenn er DAS täglich machen muss?

Großwildjagd II

Geschrieben von Dr. Mathias Ehrlich am in Tagesgeschäft, Wildgehege

Tierärztliche Jagd in Dresden

Liebe LeserInnen, TierhalterInnen, Freunde,

wie sie sicherlich mitbekommen, gelingt es mir nur schwer zeitnah meine Erlebnisse niederzuschreiben. Jetzt bin ich schon bald 14 Tage in Verzug und ich werde die eine oder andere Sache wohl nicht berichten können. Im Anschluss an die letzten Erlebnisse sollte in der nunmehr schon vorletzten Woche Donnerstag eine weitere Aktion zum Einfangen der Rothirsche fürs Grillenburger Wildgehege stattfinden. Geplant war, noch ein einzelnes Tier zur Rudelbildung hinzuzufügen. Nun ergab sich aber durch den Wunsch der Forstingenieure von Tharandt, das Rudel insgesamt doch auf 5 Tiere aufzustocken, was aus Sicht des Tierschutzes und optimaler Haltungsbedingungen auch durchaus legitim ist.

Internetseite

Geschrieben von Dr. Mathias Ehrlich am in Tagesgeschäft, Uncategorized

Großwildjagd

Geschrieben von Dr. Mathias Ehrlich am in Tagesgeschäft, Wildgehege

Großwildjagd Teil I und II

Liebe Leser,

eigentlich wollte ich die Erlebnisse der letzten Tage in zwei Teilen beschreiben, aber wie immer, läuft mir die Zeit davon. Es sind Ferien – auch Kinder haben, neben den geliebten Vierbeinern und wollen wir mal die gefiederten (oder auch beflügelten) Zweibeiner nicht vergessen, ihre Rechte… So muss die heiß geliebte Praxisarbeit ein wenig zurück stecken. Aber morgen geht es wieder richtig los.

Ja, die letzten Tage… Der Dienstag war der erste Großwild“jagd“tag. Zur Vorgeschichte: Die Forsthochschule in Tharandt möchte ein neues Rotwildgehege einrichten, nachdem das Vorherige unter den Wetterunbilden des Wirbelsturmes „Cyrill“ am 18./19. Januar 2007 zu Bruch ging und sich die darin befindlichen Hirsche in alle Winde zerstreuten. Für die Wiederbesiedlung des neuen Geheges werden nun im Wildgehege Moritzburg 5 Tiere schlafen gelegt, welche nach dem Transport ins Grillenburger Gehege den Grundstock für ein neues Rudel bilden sollen. Am Dienstag ging es also los.

DANKE – Kommentare, Antworten…

Geschrieben von Dr. Mathias Ehrlich am in Tagesgeschäft

Damwild

Damwild

Wie das Leben spielt

Liebe Leser, Tierhalter, Tierfreunde…,

riesig freu ich mich über Anmerkungen, Kommentare, Geschichten und Empfehlungen die sie an dieser Stelle, in persönlichen Mails oder bei facebook veröffentlichen, zeigt es mir doch, dass viele Leser sich meinen Gedanken anschließen können. Aber auch für Kritiken bin ich überaus dankbar – ist man doch als Tierarzt nicht unbedingt gleich Autor und muss seine Formulierungen schon manchmal genauer überdenken. Bei persönlichen Empfindungen liegt aber meiner Ansicht nach der Reiz gerade darin nicht jeden Satz auf die Goldwaage zu legen…

Bei wissenschaftlichen , fachlichen Artikeln muss aber schon alles Hand und Fuss haben, wofür ich auch meine Hand ins Feuer legen werde. um diesem eigenen Anspruch gerecht zu werden, dauert es manchmal auch etwas länger bis man einen Artikel zusammen hat der den eigenen Ansprüchen gerecht wird.

Heute möchte ich nur die letzten vier Tage Revue passieren lassen. Eigentlich habe ich die letzten Tage nur am Donnerstag Nachmittag echten Dienst gehabt – aber ein echtes „Frei“ gibt es für einen Tierarzt eben nicht. So konnte ich mich am Donnerstag Vormittag ungebremst meiner Bürotätigkeit hingeben.

Welthundetag

Geschrieben von Dr. Mathias Ehrlich am in Hunde, Tagesgeschäft

Ein dreifaches Wuff auf den Welthundetag

Denkmal einer Blindenanstalt - Frau und HundAm Welthundetag soll daran erinnert werden, welche – oft lebenswichtigen – Aufgaben Hunde für die Menschen erfüllen – und das auf der ganzen Welt.
Es gibt viele internationale Welttage, sinnvolle und weniger sinnvolle sind darunter. So lässt sich darüber streiten, ob die Menschheit einen Welttag der Jogginghose (21. Januar) oder einen Tag der Schwertschlucker (23. Februar) braucht, zumal, wenn Schwertschlucker und Tiefkühlkost sich dieses Datum auch noch teilen müssen.

Für Hundefreunde ist auf jeden Fall der 10. Oktober ein ganz besonderer Tag. Dann ist Welthundetag. Den dürfen sich nicht nur Hundehalter im Kalender rot anstreichen. An diesem Tag soll daran erinnert werden, welche Leistungen Hunde für uns Menschen erbringen. Sie sind meist unsere treuesten Begleiter und Familienmitglieder. Keiner freut sich in der Familie immer wieder so, wenn ich Heim komme, wie mein Hund – und wenn ich nur Zeitung holen war. Nur um 5:00 Uhr morgens aufstehen

Welttierschutztag

Geschrieben von Dr. Mathias Ehrlich am in Tagesgeschäft

Welttierschutztag am 04.Oktober

Liebe Tierhalter und Interessenten,

neben einer Vielzahl schöner, aufregender und erlebnisreicher Tage, welche ich wieder erlebt habe sind auch immer wieder die grauen Stunden an denen man denkt: Es geht nicht weiter. Heute war ein schöner Tag. Alle Patienten konnten mit einer behandelbaren Diagnose verabschiedet werden oder die Therapien konnten bei gesunden Patienten abgeschlossen werden. Ganz besonders glücklich macht mich unser kleiner Labradorwelpe, welchen ich schon letzte Woche Dienstag wegen eines Darmverschlusses operieren musste. Der kleine Kerl hatte einen schweren Infekt und dazu noch beim Spielen  zuviel Sand gefressen. Weil der kleine Darm so gereizt war hat er sich ineinander gestülpt, man nennt das, Invagination. Ein Teil vom Darm war bereits abgestorben und musste daraufhin entfernt werden. Nach einer Woche Bangen, ob er den schweren Eingriff überlebt , zwei Nachoperationen und stündlichem Füttern und pflegen hat er nun heute das erstemal selbständig gefressen. Ein Beispiel unter vielen. Da war noch der Dalmatiner mit dem gerissenen Kreuzband im Knie, welcher nun wiederlaufen kann, die Katze, welcher ein Auto über den Schwanz gefahren ist, der wir den Schwanz amputieren musste, die aber jetzt schmerzfrei ihre weiteren sechs Leben geniesen darf.

Wussten Sie übrigens, dass übermorgen am 04.Oktober – Welttierschutztag ist und in den Tierheimen Deutschlands, Europas und der Welt unzählige Hunde, Katzen und andere Tiere unter zum Teil unwürdigen Bedingungen auf ebenso eine Behandlung warten, die ihnen ein lebenswertes Dasein  beschert?

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