Büroalltag

Geschrieben von Dr. Mathias Ehrlich am in Tagesgeschäft

Wie der Tag beginnt…

Wenn jemand denkt, dass der Beruf des Tierarztes damit verbunden ist den ganzen Tag kuschelige Vierbeiner zu versorgen, kann ich dem heute rigoros widersprechen. Die zunehmende Bürokratie macht auch vor einer Tierarztpraxis nicht halt. Auch wenn viele Aufgaben an Steuerberater und Lohnbuchhaltung abgegeben, sind müssen trotzdem alle Unterlagen für diesen vorbereitet sein.

Der alte Hund

Geschrieben von Dr. Mathias Ehrlich am in Tagesgeschäft

27.06.2012

Das tägliche Einerlei

Der Alte Hund

Was gibt es neues in der Tierarztpraxis Langebrück? Heute habe ich mich entschlossen Tagebuch über die Ereignisse des Tages zu führen, um irgendwann einmal sagen zu können was ich mit meinem Leben angefangen habe.

Häufig weiß ich schon am selben Abend nicht mehr was ich alles getan habe und das kann so nicht weiter gehen. Da es mir heute genau so geht werde ich den Tag von hinten aufrollen. Da war die Fine, ein kleines Beaglemädchen, das liebste Kind zweier Studenten, welche so zusagen ein „Montagshund“ ist und kaum einen Monat ohne Ihren Tierarzt sein kann. Vor zwei Tagen erst besuchte mich Fine, wegen zwei Hautveränderungen, bei denen es sich durchaus  um eine Hautpilzinfektion handeln konnte und heut steht sie nun schon wieder auf meinem Tisch und zittert wie Espenlaub mit fast 40° Fieber Durchfall und Bauchschmerzen. Dazu muss man sagen, dass Fine ein wirklicher Beagle und damit auch ein Allesfresser ist, der auch vor Weihnachtsschmuck keinen Halt macht,

Tag Geschafft

Geschrieben von Dr. Mathias Ehrlich am in Tagesgeschäft

Jeder Tag ist anders – und jeder hat seine schönen und schlechten Seiten. Heute habe ich das Tierarztdasein in allen Farben genossen. Der Besuch bei einer wunderschönen Burenziege mit Läusen, der kontrollierende Rundgang im Moritzburger Wildgehege, sowie der anschließende Hausbesuch bei fünf neugeborenen Welpen waren ein herrliches Erlebnis. Den größten Teil der Mittagspause verbrachte ich im Büro, gönnte mir aber auch, wie jeden Tag, einen ausgedehnten Gang mit meinem Hund. Doch die negativen Erlebnisse ließen am Nachmittag nicht lange auf sich warten. So musste, oder soll ich sagen „durfte“ ich, einen meiner ältesten Patienten mit einer fortschreitenden Erkankung der Wirbelsäule euthanasiern. Wenn auch schmerzlich, so war es doch ein würdevoller Abschied.

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